Den Auftakt zu dieser Reihe bildeten sechs Reden zum Thema "Die richtige Lebensführung", die mit sprühendem Humor die Ernsthaftigkeit rechten Lebens ergründen sollten. Gehalten wurden sie am 27. März 1999 im Ristorante Cooperativo, Strassburgstr. 5, 8004 Zürich.

 

Als amuse-bouche tischten wir folgende philosophischen Brocken auf:

 

„Wenn es aber ein Ziel des Handelns gibt, das wir um seiner selbst willen wollen und das andere um seinetwillen; wenn wir also nicht alles um eines andern willen erstreben [...], dann ist es klar, dass jenes das Gute und das Beste ist." (Aristoteles)

 

„Es ist unmöglich, angenehm zu leben, ohne vernünftig gut und gerecht zu leben, ebensowenig vernünftig, gut und gerecht zu leben, ohne angenehm zu leben. Wem dies nicht möglich ist, der kann kein angenehmes Leben führen." (Epikur)

 

„Ainsi notre bonheur ne consistera jamais et ne doit point consister dans une pleine jouissance, où il n'y auroit plus rien à desirer et qui rendroit nôtre estprit stupide; mais dans un progrès perpetuel à de nouveaux plaisirs et de nouvelles perfections." (Gottfried Wilhelm Leibniz)

 

Es redeten:

Marc Neumann

Viktor Wildhaber

Georg Schönbächler

Alexander Furrer

Marianne Hänseler

Ulvi Doguoglu

 

Zum zweiten Mal durften Alexander & Alexander zu Tisch bitten: am Samstag, 29. Mai 1999 um 18.30 Uhr fand eine weitere Folge von "tischreden" statt. "Was ist" lautete das Motto der fünf Tischreden und gehalten wurden sie im Restaurant Cèdre, Badenerstrasse 78, 8004 Zürich.



Für die zweite Veranstaltung haben wir uns nach einem anderen Restaurant umgesehen, sodass sich unser Anlass in der Tat auch kulinarisch nennen durfte. Ausserdem haben wir - auf vielfältige Anregungen hin - ein paar konzeptuelle Änderungen vorgenommen: So wurde das jeweilige Motto in einer zehnminütigen Einleitung vorgestellt, die Anzahl Redner neu auf fünf beschränkt und überdies wurde auch eine grössere Verdauungspause zwischen den einzelnen Reden eingeschaltet.



Der Anlass war wie immer sowohl für Philosophinnen und Philosophen als auch für Nicht-Philosophinnen und Nicht-Philosophen gedacht - kurz: für alle.

Es redeten:

  • Urs Grob
  • Simone Hefti
  • Stefan Baumann
  • Dominique Kuenzle
  • Rudolf R. Salzmann

 

Als kleine Wegzehrung im Voraus mussten folgende philosophische Brocken genügen:

"To be is to be the [bound] value of a variable." (Quine)

"[...] denn es ist ausgeschlossen, dass du etwas erkennst, was nicht ist, oder etwas darüber aussagst [...]" (Parmenides)

"Das Seiende wird in mehrfacher Bedeutung ausgesagt [...]" (Aristoteles)

"Das Nichts selbst nichtet." (Heidegger)

"Was isch dänn jetz scho widder!" (Neumann)

 

 

 

 

 

Am 1. August 1999 fand die dritte Folge von "tischreden" statt - für einmal nicht in lukullischem Gehäus, sondern - wie Gott wollte - an einem lauen Sommerabend um 16.00 Uhr unter dem weiten Himmelszelt (Philosophisches Seminar, Zollingerstrasse 117, 8008 Zürich; beim Botanischen Garten Zürich).


Offenkundig dürfte die Korrespondenz zwischen Datum und Motto erscheinen; und in der Tat bewegten wir uns - unter anderem - auf dem Gelände der Politik, genauer: der politischen Philosophie. Doch auch anderes war vorgesehen, und wir erhoben den Anspruch und die Hoffnung, den heimatlichen Horizont auch diesmal sowohl geistig als auch kulinarisch zu übersteigen. Da "tischreden" - zum ersten Mal - im Freien stattfand, die Gäste für einmal ihre eigenen Köche werden und schliesslich köstliche Grilladen den Magen erfreuen sollten, schickten wir diesmal keine philosophischen Brocken, sondern eine pikante Marinade voraus:

Und gerade in der gleichgültigsten und harmlosesten Alltäglichkeit kann das Sein des Daseins als nacktes 'Dass es ist und zu sein hat' aufbrechen. Das pure 'dass es ist' zeigt sich, das Woher und Wohin bleiben im Dunkel. (Heidegger)


Heimat: [f. 20; unz.; i.e.S.] Ort, an dem man zu Hause ist, Geburts-, Wohnort;[i.w.S.] Vaterland;
die Heimat dieser Pflanze, dieses Tiers ist Südamerika;
die alte Heimat wieder einmal besuchen;
keine Heimat mehr haben;
die ewige Heimat [poet.] das Jenseits;
diese Stadt ist meine zweite Heimat geworden;
in meiner Heimat ist es Brauch ...
[ahd. heimuoti, heimoti; ahd. heim + Suffix ...uoti, ...oti; siehe auch Heim]
(Wahrig)

 

Für einmal hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihr Essen sowie ihre Getränke selbst mitzubringen. Auch die Sorge um Essutensilien wie Löffel, Gabel, Messer und - je nach Bedarf - Röhrchen und Sonstiges oblag den Gästen. Einzig für die administrativen Aufwendungen wie Porto, Kopierkosten, Telefonate, Fotoapparate, Filmentwicklung etc. erbaten wir einen kleinen Beitrag von Fr. 9.-, damit "tischreden" am 1. August nicht gleich in die Luft geht, sondern auch die eine vierte Folge erleben darf.

 

 

 

 

Am Samstag, 30. Oktober 1999 fand die vierte Folge von "tischreden" statt.

Das Motto lautete: Tod. Der Anlass fand um 18.15 Uhr in der zünftigen Stube des Restaurants Weisser Wind, Oberdorfstr. 20, 8001 Zürich, statt. Als Wegzehrung gab es ein paar Sinnsprüche und andere Worte zum Geleit:

Die eigentliche Antwort ist immer der Tod. (Günter Eich)
Ein herrlich tod ist süsz, ein schimpflich leben bitter. (Gryphius)
Solange wir da sind, ist er nicht da, und wenn er da ist, sind wir nicht mehr. (Epikur)
Der Tod ist kein Ereignis des Lebens. Den Tod erlebt man nicht. (Wittgenstein)
Nämlich diejenigen, die sich auf rechte Art mit der Philosophie befassen, mögen wohl nach gar nichts anderm streben, als nur zu sterben und tot zu sein. (Platon)

"tischreden" sind philosophisch-kulinarische Ereignisse, bestehend aus einem feierlichen Mal und Reden, gehalten bei Tisch. Ins Leben gerufen wurden sie im Februar 1999 von Alexander und Alexander und finden vier- bis fünfmal jährlich statt.


Der Abend kostete SFr. 54.- pro Person. Da diesmal die Platzzahl beschränkt war, baten wir um Anmeldung bis zum 23. Oktober 1999, schriftlich oder auf dieser Homepage unter "Online Anmeldung". Verspätete Anmeldungen konnten wir leider nicht mehr berücksichtigen.

 

 

 

 

Am Samstag, 22. Januar 2000 fand in der Chäsbaragge die fünfte Folge von "tischreden" statt unter dem Motto: Am Anfang

Und wie immer hatten wir vorab schon einige Zitate zum Aufwärmen zusammengesucht:

Hier dürfte es nötig sein, präzisierend festzuhalten, dass etwas immer nur mit Bezug auf ein Ende oder Ziel Anfang ist. Zwischen diesen beiden, Anfang und Ende, besteht ein unauflöslicher Zusammenhang. (Gadamer)

Denn gar sehr ist dies der Zustand eines Freundes der Weisheit, das Staunen; ja, es gibt keinen andern Anfang der Philosophie als diesen [...]. (Platon)

Der echte Anfang ist als Sprung immer ein Vorsprung, in dem alles Kommende schon übersprungen ist, wenngleich als ein Verhülltes. (Martin Heidegger)

Das letzte, was man findet, wenn man ein Werk schreibt, ist, zu wissen, was man an den Anfang stellen soll. (Blaise Pascal)

Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde [...]. (Genesis)

 

 

 

Am Samstag, 6. Mai 2000 fand die sechste Folge von "tischreden" statt unter dem Motto: Liebe Triebe

Zum Aufwärmen gab es ein paar Sinnsprüche und andere Worte:

Die Liebe ist so unproblematisch wie ein Fahrzeug. Problematisch sind nur die Lenker, die Fahrgäste und die Strasse. (Franz Kafka, Tagebücher)

Nun weisz jeder, dasz jedem, der von dem liebesfieber ergriffen, konnt er auch sonst kaum wonne auf sonne und triebe auf liebe reimen, ... plötzlich das dichten ankommt. (E.T.A. Hoffmann, Sämtl. Werke 1, 156)

Das wort trieb oder instinct war bisher so unbestimmt und schwebend, dasz es kaum eine gewisse bedeutung hatte, oder doch sehr verschieden gebraucht wurde. (H. S. Reimarus, Triebe der Tiere, 1760)

Alle sittlichkeit ... ist ... nur möglich und begreiflich, wenn dem natürlichen triebsystem ein gebietender wille gegenübersteht, dem sich das individuum unterwirft. (Windelband, Geschichte der neueren Philosophie, 1907)

Denn die Weisheit gehört zu dem schönsten und Eros ist Liebe zu dem schönen; so dass Eros notwendig weisheitliebend ist, und also zwischen den Weisen und Unverständigen mitten inne steht. (Platon, Symposion)


Der Anlass fand im Restaurant Cedre - Casino Aussersihl bei brütender Hitze statt

 

 

 

Am Samstag, 2. September 2000 fand die siebte Folge von "tischreden" statt.

Das Motto lautete: Geld

Als edle Gabe gabs ein paar Sinnsprüche und andere Worte:

Geld, n.: 1, a) Es ist ursprünglich das einfachste subst. verb zu "gelten" (s.d.), daher ahd. "kelt", "gelt", mhd. "gelt" und noch nhd. bis ins 18. Jh. (Grimm, Wörterbuch der deutschen Sprache)

Wo geld ist, da ist auch ehre, sagte der frosch, als er sich aufblies und auf einen heller satzte. (Mathesius, Syrach 1,83)

Wo e geld is, is der teufel, wo kains is, is er zwaimal. (Bayer. Sprichwort, in: Frank 1,57)

Gelt regiert die welt. (Frank 2, 61)

Mehr Geld ins Portemonnaie des Bürgers! (SVP Stadt Zürich)


Der Anlass fand im Restaurant Hermannseck statt an der Birmensdorferstrasse 58, 8003 Zürich, um 18.30 Uhr.

 

 

 

 

 

Am Samstag, 2. Dezember 2000 hätte die achte Folge von "tischreden" stattfinden sollen.

Das Motto lautete: Versichert und Gelassen

Sicherheitshalber hatten wir vorab ein paar Sinnsprüche und andere Worte vorbereitet:

drum lebe, wie ein kind im schosze dieser welt,/ wart' in gelassenheit, bis dasz es gott gefällt,/ dich aus der mutter schosz zum andern mal zu ziehen. (Carlstadt, Wittemb. 1521)

Ein gelasznes herz zieht die nahrung seiner gelassenheit aus der weisheit und einer richtigen einsicht in die natur des wahren guten und des wahren übels. (Gellert 7, 73)

gelâzen heiszt eigentlich der, welcher die welt und sich selbst gelassen und sich gott gelassen hat, also der begriff nach zwei seiten gerichtet, eigentlich auch nach zwei verschiedenen bedeutungen von lassen, von denen bald die eine bald die andere mehr hervortritt. (Grimm, Wörterbuch der deutschen Sprache)

Für Versicherungen ist es wichtig, dass die Furcht vor dem Versicherungsfall grösser ist als die Wahrscheinlichkeit, dass er eintritt. (Manfred Rommel)


Stattfinden sollen hätte der Anlass im Restaurant Morgillo, Gasometerstrasse 28, 8005 Zürich, um 18.30 Uhr. Da aber bis wenige Tage vor der Veranstaltung nicht genügend Anmeldungen eingegangen sind, mussten wir uns des finanziellen Risikos wegen erstmals für die Absage eines Tischredenabends entscheiden.

 

 

 

 

Ein vorläufiger Abschied

Die letzte Folge der ersten Staffel von "tischreden" fand am 3. November 2001 um 18:00 Uhr statt. Kulinarisch haben wir uns im Restaurant "Zunfthaus zur Schmiden", Marktgasse 20, 8001 Zürich verwöhnen lassen mit einem herbstlichen Mahl. Dazu hat es nochmals Tischreden geben, die sich nach Art der bisherigen Veranstaltungen mit diesem Letzten befassten.
Das Motto konnte diesem Anlass nur schwerlich gegeben werden, war es doch mehr Beschreibung denn Thema, mehr Faktum denn leitender Ausblick. Dennoch führten wir auch diesmal ein paar Sinnsprüche und andere Worte auf, die den Geneigten zur Idee gereichen sollten:

 

Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.

Mahl(1): althochdeutsch: mal = "Zeitpunkt, Mahlzeit (zu fester Stunde)", engl. meal "Mahlzeit", gotisch: mel = "Zeit, Stunde"; zu indogermanisch: *me(d)- "(ab)messen" (Gerhard Wahrig, Deutsches Wörterbuch, Gütersloh 1996)

Mahl(2): germanische Gerichtsverhandlung (ibid.)

mahlen: althochdeutsch: malan, gotisch: malan; zu indogermanisch: *mel- = "zerreiben"; verwandt mit malmen, Mulm, mulmig, Milbe, Melde, Milz, Malz (ibid.)

Mahlzahn: = Backenzahn (ibid.)

"Mir ist egal was ich esse, hauptsache es ist immer das Gleiche" (Ludwig Wittgenstein, ungesicherte Quelle)

"Mahlzeit!" (Kleines Arschloch, Frankfurt am Main: Eichborn 1990)

 

 

 

 

Wie wir bereits Anfangs dieses Jahres hier ankündigen konnten, ist 'tischreden' neu belebt worden. Inzwischen haben sich die Organisatoren auf ein Motto geeinigt und haben das Konzept leicht modifiziert, um den Anforderungen des 21sten Jahrhunderts gewachsen zu sein. Neu laden wir ein zu einem ganzen 'tischreden'-Wochenende. Dieses wird stattfinden im schönen Appenzellerland, wo wir den ästhetisch-kulinarischen Anspruch von 'tischreden' ein weiteres Mal mit tiefgründenden Reden paaren werden.

Stattfinden wird der Anlass am Wochenende vom 2./3. Oktober 2004 im Hotel Bären in Gonten und in der näheren Umgebung.

Wie gewohnt gibt es auch diesmal wieder einige Zitate zur Einstimmung ins Motto 'Was gilt' und zur allgemeinen Erbauung:

Gelten, wert sein, gültig sein, u.d., eig. aber entrichten, bezahlen u. ähnl. ein wort mit reichem und wichtigem hintergrund im alten leben, der sich daraus mit seltener deutlichkeit erkennen läszt.
(Grimm)

wenn die verse gelten wolten
mir, wie sie dem Naso gulten,
hätt ich längst den kettenhunden
meinen Momus beigebunden.
(Logau 1, 1, 78)

o das es dauschen gült!
(Ayrer 291. 22)

als gölts einen alten filzhut.
(Rollenh. froschm. III, 3, 11)

die helden saufen zu widerstreit ..
ir losung ist: es gilt, es gilt!
(Uhland volksl. 613)

"Wirklich nennen wir ein Ding, welches ist, ... wirklich auch ein Ereignis, welches geschieht ..., wirklich ein Verhältnis, welches besteht ... endlich wirklich nennen wir einen Satz, welcher gilt ..."
(Herbart, Logik)

"Werte gelten für etwas und für jemanden"
(Hartmann, Ethik)

Geltung, häufig gleichbedeutend mit intersubjektiver ... Verbindlichkeit, terminologisch die (solche Verbindlichkeit allererst ermöglichende) objektive Grundlage des Anerkanntseins von Sätzen, Gesetzen, Normen, Werten etc. In philosophisch noch nicht vorbelasteter Rede sagt man, dass eine Regel innerhalb einer Gruppe gelte ('in G.' oder 'in Kraft' sei), wenn unter den Gruppenmitgliedern ein Konsens darüber besteht, dass jedes von ihnen (bei Strafe von Sanktionen im Falle des Verstosses) dieser Regel folgen solle; im Falle juristischer Gesetze wird dieser Konsens vom Gesetzgeber unterstellt. Die G. einer Aussage (eines Urteils) ist dasselbe wie ihre (bzw. seine) Wahrheit ('es gilt, dass', vor allem in der mathematischen Fachsprache), die G. eines Natur- oder sonstigen empirischen Gesetzes besagt, dass es in hohem Grade bestätigt ... sei.
(Mittelstrass, Enzyklopädie Philosophie und Wissenschaftstheorie)

 

 

 

Am 30. September und 1. Oktober 2006 fanden die 11. tischreden im jurassischen Seignelégier statt unter dem Motto "Kurzer Prozess"

Eine Reihe interessanter Rednerinnen und Redner haben auch diesen Anlass in der Thematik vielfältig gestaltet und mit gekonntem Vorträgen das Publikum verzückt.

Margaux de Weck: "Krzr Przss"

Daniel Fuchs: "Reduce to the max: Eine Hommage an die Kürze"

Christoph Ammann: "kurz protz ess. Von verlorenen und anderen Söhnen"

Alessandro Maranta: "Kurze Prozesse und verschlungene Anläufe"

Rebekka Studler und Christoph Caspar Pfisterer: "Kurzer Prozess - Sprachliche Betrachtungen"

Ernst Solèr: "Abgekürzte Verfahren"

 

 

 

 

Die 12. tischreden tragen das Motto "Zahlen". Sie finden am 20. und 21. Oktober 2007 im Hotel Paxmontana, Flüeli-Ranft, 750 m.ü.M. statt.

Der Countdown für die Anmeldung ist hat bereits begonnen. Alle Details sowie Zahlen und Fakten dazu finden sich in diesem Flyer.

Eine Zahl (von althochdeutsch zala: eingekerbtes Merkzeichen) ist ein Mengenbegriff. In der Mathematik ist eine Zahl ein durch ein bestimmtes Zeichen oder eine Kombination von Zeichen darstellbarer abstrakter Begriff, mit dessen Hilfe mathematische Verknüpfungen gebildet werden können. Die Zahlschrift setzt sich aus Einzelsymbolen, den so genannten Ziffern, zusammen.

Aber nicht nur Mathematik steht hier im Interesse, vielmehr soll die Mehrdeutigkeit des Begriffs ausgeleuchtet werden in Dimensionen wie Ökonomie, Philosophie, Kunst, Numerologie und anderen Gebieten, die sich der Zahlen bedienen, sie erklären oder voraussetzen.

Hierzu haben wir eine viel versprechende Rednerschaft gewinnen können, die sich auf die eine oder andere Weise mit "Zahlen" befassen und diese von unterschiedlichen Standpunkten beleuchten werden:

René Ammann, Autor
Markus Bader, Mathematiker
Georg Brun, Philosoph
Roland Gretler, Bildungsstatistiker
Markus Huber, Mathematiker, Lehrer
Hanna Wick, Physikerin