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Am Samstag, 2. Dezember 2000 hätte die achte Folge von "tischreden" stattfinden sollen.

Das Motto lautete: Versichert und Gelassen

Sicherheitshalber hatten wir vorab ein paar Sinnsprüche und andere Worte vorbereitet:

drum lebe, wie ein kind im schosze dieser welt,/ wart' in gelassenheit, bis dasz es gott gefällt,/ dich aus der mutter schosz zum andern mal zu ziehen. (Carlstadt, Wittemb. 1521)

Ein gelasznes herz zieht die nahrung seiner gelassenheit aus der weisheit und einer richtigen einsicht in die natur des wahren guten und des wahren übels. (Gellert 7, 73)

gelâzen heiszt eigentlich der, welcher die welt und sich selbst gelassen und sich gott gelassen hat, also der begriff nach zwei seiten gerichtet, eigentlich auch nach zwei verschiedenen bedeutungen von lassen, von denen bald die eine bald die andere mehr hervortritt. (Grimm, Wörterbuch der deutschen Sprache)

Für Versicherungen ist es wichtig, dass die Furcht vor dem Versicherungsfall grösser ist als die Wahrscheinlichkeit, dass er eintritt. (Manfred Rommel)


Stattfinden sollen hätte der Anlass im Restaurant Morgillo, Gasometerstrasse 28, 8005 Zürich, um 18.30 Uhr. Da aber bis wenige Tage vor der Veranstaltung nicht genügend Anmeldungen eingegangen sind, mussten wir uns des finanziellen Risikos wegen erstmals für die Absage eines Tischredenabends entscheiden.